Transformatives Atmen – aus dem Denken zurück ins Erleben

Deep Dive – Geführte Atemreisen in einer Kleingruppe oder im Einzelsetting

Geführte Atemreisen für Menschen, die aus dem Kopf zurück ins Fühlen finden möchten – bei Stress, emotionaler Belastung oder dem Wunsch nach tieferer Selbstverbindung

Manchmal spürst du, dass da mehr ist als das, was der Kopf begreifen kann – festgehaltene Anspannung, ungefühlte Emotionen, eine Sehnsucht nach echter Verbindung mit dir selbst. Transformatives Atmen öffnet dir einen geschützten, traumasensibel begleiteten Raum, in dem dein Nervensystem loslassen darf und du dir mit mehr Ruhe, Klarheit und Mitgefühl begegnen kannst – ganz in deinem Tempo.

Worum es in dieser Atemarbeit geht

Der verbundene, aktivierende Atem öffnet dir den Zugang zu tieferen Bewusstseinsebenen und zu einem intensiveren Erleben deines eigenen Körpers. Er lädt dich ein, aus dem ständigen Denken auszusteigen und wieder in lebendigen Kontakt mit dir selbst zu kommen. Viele Menschen erleben dabei eine tiefe körperliche und emotionale Entspannung – ein Gefühl von Klarheit, Verbundenheit und innerer Weite.

Im Laufe unseres Lebens begegnen wir Stress, emotionalen Belastungen und schweren Erfahrungen. Oft bleibt kaum Raum, Gefühle wie Angst, Trauer, Wut oder Überforderung wirklich zu fühlen und zu verarbeiten. Das transformative Breathwork schafft dir einen geschützten Rahmen, in dem dein Nervensystem festgehaltene Anspannung nach und nach lösen und unverarbeitete Erfahrungen behutsam in dein Erleben integrieren kann. Die Methode verbindet bewährte Elemente aus Holotropic Breathwork, Rebirthing, Transformational Breath und Reichian Breathwork mit einem modernen Verständnis von Trauma und Nervensystemregulation. Jede Atemreise verläuft individuell und orientiert sich an dem, was dein System in diesem Moment tragen kann. Denn nicht die Intensität der Erfahrung steht im Mittelpunkt, sondern dein Gefühl von Sicherheit, Selbstbestimmung und achtsamer Begleitung.

Wie deine Atemreise abläuft

Deine Atemreise findet je nach Wunsch im Einzelsetting oder in einer kleinen Gruppe von maximal drei Teilnehmer:innen statt. Geatmet wird überwiegend im Liegen, bequem gelagert mit Kissen und Augenmaske.
Wir beginnen mit einer sanften Nasenatmung und können, je nach Erfahrung und Empfinden, über eine Kombination aus Nasen- und Mundatmung bis hin zur verbundenen Mundatmung übergehen. Dabei entscheidest du jederzeit selbst, welche Intensität sich für dich stimmig anfühlt.

Begleitet wird deine Reise von einer sorgfältig ausgewählten Musik, die den natürlichen Verlauf trägt – von der Aktivierung über den intensiven Erfahrungsraum bis hin zu einer ruhigen Phase der Integration. Je nach Verlauf können sanfte Körperbewegungen, bewusstes Tonen oder – immer nur mit deinem ausdrücklichen Einverständnis – achtsame Berührungen und Akupressurtechniken den Prozess unterstützen. Währenddessen begleite ich dich mit klaren, einfühlsamen Impulsen und einer kontinuierlichen, traumasensiblen Anleitung. Den Abschluss bildet eine Sharing-Runde: Wer möchte, teilt seine Erfahrungen oder stellt Fragen. Gleichzeitig bleibt genügend Raum für Stille und dein eigenes Nachspüren – ganz so, wie es sich für dich richtig anfühlt.

Was viele Menschen dabei erleben

In der Atemarbeit können unvollständig verarbeitete Stressreaktionen und unterdrückte Emotionen bewusst wahrgenommen und behutsam verarbeitet werden. Dein Körper erhält die Möglichkeit, begonnene Stressreaktionen auf natürliche Weise zu Ende zu führen und innere Anspannung Schritt für Schritt loszulassen. Du darfst erleben, wie es sich anfühlt, deinen eigenen Empfindungen mit Offenheit zu begegnen, anstatt sie zurückzuhalten oder kontrollieren zu müssen.

Viele Teilnehmer:innen erleben nach einer Session ein Gefühl von mehr innerer Ruhe, Klarheit und Ausgeglichenheit. Besonders heilsam empfinden es Menschen, ihrer Stimme, ihren Gefühlen und ihrem Körper wieder Ausdruck geben zu dürfen – nicht, um etwas zu leisten, sondern um sich selbst mit mehr Mitgefühl, Vertrauen und Authentizität zu begegnen. Mit regelmäßiger Atemarbeit kann sich die Fähigkeit deines Nervensystems stärken, auch in herausfordernden Lebenssituationen flexibler, gelassener und resilienter zu reagieren. So wächst über die Zeit eine tiefere Verbindung zu dir selbst – getragen von dem Vertrauen, Kontrolle behutsam loslassen zu dürfen und dich deinem eigenen Prozess in einem sicheren Rahmen anzuvertrauen.

Ich bin überzeugt, dass Wohlbefinden in vielen kleinen Dingen entsteht — in unserer Umgebung, in unseren Beziehungen und in der Art, wie wir mit uns selbst umgehen.

A N J A

Für wen ist das transformative Atmen geeignet

Die Sessions richten sich an Menschen, deren vegetatives Nervensystem ausreichend stabil ist und bei denen keine medizinischen oder psychischen Kontraindikationen gegen diese Form der Atemarbeit sprechen. Vor der ersten Session erhältst du einen ausführlichen Fragebogen: Er hilft, mögliche Kontraindikationen frühzeitig zu erkennen und gemeinsam zu entscheiden, ob das transformative Breathwork aktuell zu dir passt oder eine sanftere Form der Atemarbeit die bessere Wahl ist.

Das Wichtigste auf einen Blick

Format: Einzelsetting (1:1) oder in Kleingruppe mit max. drei Teilnehmer:innen
Dauer: 45 – 90 Minuten (Atemprozess ca. 45 – 75 Minuten)
Ort: persönlich in Konstanz, auf Anfrage auch online
Vorbereitung: ausführlicher Fragebogen vor der ersten Session
Geeignet für: Menschen mit Breathwork-Erfahrung als auch Einsteiger:innen
Kosten: ?

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